Legelshurst ist der zentrale Schauplatz des ersten Kupferberg-Krimis. Das Dorf im Hanauerland mit seiner markanten evangelischen Kirche, den vertrauten Straßen und dem engen Miteinander bildet die reale Kulisse für die erfundene Handlung. Gerade weil hier vieles überschaubar und vertraut wirkt, bekommt ein ungewöhnlicher Todesfall besonderes Gewicht. Im Roman treffen dörfliche Nähe, alte Erinnerungen und neue Verdächtigungen aufeinander. Wer Legelshurst kennt, wird manches wiedererkennen – aber keine Angst: Die Geschichte selbst ist frei erfunden.
Offenburg als Zentrum der Ortenau ist neben Legelshurst einer der wichtigsten Schauplätze des Romans. Hier lebt und arbeitet Kommissar Kienzle, der in dem Todesfall ermittelt, und auch Kupferbergs Schwester ist in der Stadt zuhause. Als größere Stadt bildet Offenburg einen deutlichen Gegenpol zum dörflichen Legelshurst und erweitert die Handlung über das unmittelbare Dorfgeschehen hinaus. Mehrfach führen die Ermittlungen und persönliche Wege der Figuren hierher – dadurch wird Offenburg zu einem wichtigen zweiten Zentrum der Geschichte.
Die Kupferberg-Geschichten spielen in der Ortenau, hauptsächlich in dem Teil, der sich Hanauerland nennt. Dieser reicht von Rheinau im Norden über Willstätt und Kehl mit seinen Ortsteilen.
Außer dem Hanauerland sind Offenburg und Appenweier in der nördlichen Ortenau sowie Ettenheim im Süden (nicht auf der Karte) relevante Schauplätze.
Willstätt ist der Hauptort der Gemeinde und für Kupferberg auch im Alltag wichtig. Weil es in Legelshurst keinen Laden gibt, fährt er gerne hierher zum Einkaufen – ein ganz gewöhnlicher Weg, der den Roman fest in der realen Region verankert.
Goldscheuer führt die Handlung an den südlichen Rand des Hanauerlands. Der Ort gehört zu den Schauplätzen, an denen sich Kupferbergs Wege mit anderen Figuren und Spuren des Falls kreuzen – und erweitert den Roman noch einmal deutlich über Legelshurst hinaus.
Sand, ein Ortsteil von Willstätt, gehört zu den kleineren Schauplätzen des Romans und zeigt noch einmal die enge Verflechtung der Orte im Hanauerland, in denen sich Kupferberg ganz selbstverständlich bewegt.
Ettenheim ist die Heimat der Geschwister Kupferberg. Hier sind sie aufgewachsen, und ihre Eltern leben noch immer dort – ein Ort, der für beide eng mit Familie, Herkunft und gemeinsamen Erinnerungen verbunden ist.
Linx und Diersheim gehören zur Stadt Rheinau und damit ebenfalls zum Hanauerland. Im Roman erweitern sie den Schauplatz über Willstätt und Legelshurst hinaus und zeigen, wie eng die Geschichte mit der ganzen Region verbunden ist.
Appenweier ist für Kupferberg vor allem wegen des Bahnhofs wichtig. Von hier aus führen die Wege schnell hinaus aus der Ortenau – und ebenso wieder zurück mitten hinein in die Heimat.
Kehl bringt als Stadt am Rhein noch einmal einen ganz eigenen Ton in die Geschichte. Die Nähe zu Straßburg und zur französischen Grenze macht den Ort zu einem markanten Schauplatz jenseits des dörflichen Hanauerlands.
Eckartsweier gehört wie Legelshurst zur Gemeinde Willstätt und liegt damit mitten im vertrauten Umfeld Kupferbergs. Im Roman ist der Ort kein großes Zentrum der Handlung, aber ein weiterer Baustein jener kleinen, eng verbundenen Welt des Hanauerlands, in der Wege kurz und Bekanntschaften selten zufällig sind.